22. Mai 2020

Küchenplanung ist wie Kriminalfälle lösen - oder «was sucht das ungewaschene Rüebli auf meinem Teller?»

Diese Woche trafen wir uns mit den beiden professionellen Küchenbauern Fridolin und Sascha. Tatverdächtig sind das schmutzige Geschirr und geliefertes, ungeputztes Gemüse. Wir wollen keine unschuldige servierbereite Teller, die von dreckigen Materialien hinterhältig kontaminiert werden. Wir bleiben sauber. Daher wird bauernhoffrisches, glückliches Gemüse auf der einen Seite angeliefert, wird dort gewaschen und gerüstet und in makellosem Zustand an den Koch weitergegeben. Dieser verwandelt die edlen Stücke in ein wohlschmeckendes Mittagsmenu, welches sich auf der Wärmebank kurz geduldet, um dann von da mit dem Speiselift an die Theke des Restaurants gefahren zu werden. Kompetentes Servierpersonal überbringt das Menu dem hungrigen Gast. Dieser freut sich über die Augenweide, weitet die Nasenflügel um jedes Duftmolekül aufzunehmen und schluckt kurz das im Munde zusammengelaufene Wasser. Bald steht nur noch der leere Teller vor dem erfüllten Gast. Das Geschirr wird flink abgetragen und findet seinen Platz auf dem Schmutzwagen, der dann via Küchenpersonalaufzug zur Waschstrasse gefahren wird, um dort bald in neuem Glanz zu erstrahlen. Happy End! Das Zusammentreffen von Schmutzigem und Sauberem konnte erfolgreich verhindert werden. Küchenplanung sei Dank.

16. Mai 2020

Ideales Klima

Zentrum und Design-Glanzstück des ersten Stocks ist die Laterne in der Mitte des Raumes. Die Laterne vermittelt Leichtigkeit, Licht, Transparenz. Stell dir einen Sommertag vor, du bist seit einer Stunde mit fünf anderen in diesem herrlichen Raum, die Sitzung zieht sich in die Länge und es wird warm. Wärmer. Heiss. Heisse Luft entsteht öfters, wenn Menschen zusammenarbeiten. Die Laterne ist zwar belüftet und für gute Luft ist gesorgt. Doch die Wärme bringt man so nicht raus. Deshalb braucht es ein Kühlgerät, damit ein gutes Klima entsteht. Nächste Woche werden wir uns damit beschäftigen, wie ein solches Gerät möglichst diskret eingebaut und mit kaltem Wasser versorgt werden kann.

Ein solches Klima erleichtert die Arbeit, macht Begegnungen und Gespräche angenehmer und schafft die nötige Erfrischung. So wird uns das ideale Klima einladen, gerne etwas länger in der Laterne zu verweilen und das coole Design auf uns wirken zu lassen. 

Zu einem idealen Arbeitsklima und sichtbaren Fortschritten auf der Baustelle trugen bei: Rolf Joss, Salome Geissbühler, Daniel Dössegger, Claudia Waldvogel, David Müller, Susanne Soppelsa, Theo Steiner, Nathi Zingg, Debora Alder-Gasser, Jael Kindler, Thomas Zaugg, David und Jorim Grebasch, Joel und Tobias Fischer, Alexander Ruf, Pio und Bene.

9. Mai 2020

Den Nachbarn zum Glänzen bringen

Die Autorin versucht sich im Acrylfugenspachteln als ein entsetzter Ausruf durch die Baustelle hallt: «Oh Schreck, da hat der Maler beim Abmischen der Farbe wohl völlig danebengegriffen!» Kopfschüttelnd stehen Stefanie, Pio und Bene um einen neu geöffneten Farbkübel. Erste Äusserungen über Farbtönungen von Körperausscheidungen fallen. Ich klettere von der Leiter und werfe einen Blick in den Farbkübel. Wie lässt sich diese Farbe beschreiben? Püriertes Curry mit Spinatanteil? Als die Farbe an zwei Wänden im kleinen Telefonraum angebracht ist, passiert Unglaubliches. In Nachbarschaft zu grau-hellblau und zart-rosa-ocker wirkt das pürierte Curry mit Spinat GOLDEN und die Pastellfarben frisch wie eine Meeresbrise! Susann Cormier, die Farbgestalterin, erklärt: «Wenn wir den ganzen Raum in den zarten, harmonischen Pastelltönen streichen würden, wäre die Wirkung fade und langweilig und jede einzelne Pastellfarbe würde in ihrer ähnlichen Nachbarschaft ihre Einzigartigkeit verlieren. Damit ein Farbkonzept wirkt, braucht es eine Unfarbe im Ganzen, die überrascht und die anderen Farben aufwertet. Es gibt keine hässlichen  Farben!»

Ein Bild für unser Leben, finde ich. Reine Harmonie ist langweilig. Um uns gegenseitig zum Glänzen zu bringen ist Irritation nötig. Hast du auch schon erlebt, dass Störungen oder Störenfriede unverhofft zu Goldpunkten werden und Glanz in dein Leben bringen?

Helden und Heldinnen der Woche: Julian Keller, Stefanie Ritter, Salome Geissbühler, Esthi (WG-Kollegin Salome), Marc Hänni, Daniel Dössegger, Claudia Waldvogel, Theo Steiner, Nathi Zingg, Thomas Zaugg, Lukas Streit, David Grebasch, Lisi Rohner, Joel und Tobias Fischer, Alexander Ruf, Pio und Bene.

2. Mai 2020

Es werde Licht

Ein neues Raumgefühlt entsteht.

Das Glas der Laterne – dem Besprechungsraum im Zentrum - ist eingesetzt. Ein Teil der Wände sind mit einem zarten Ocker gestrichen. Bereits jetzt ist ein Hauch von Wohnlichkeit spürbar und die Poesie der Räume beginnt zu wirken. Licht weckt Leben. Unsere Räume sollen von Licht durchflutet und mit Leben gefüllt werden. 

Die Fortschritte im ersten Stock sind deutlich zu sehen. Jeden Tag gibt es neue Highlights. Es ist erstaunlich, was Farben in Räumen bewirken und wie sich jetzt das Gefühl abzeichnet: Das Ziel ist in Sichtweite! Der Umzug in den ersten Stock rückt spürbar näher.

Gleichzeitig gibt es noch viele kleine Arbeiten mit grossen Auswirkungen abzuschliessen. Grossartige HelferInnen haben Fensterrähmen montiert, Kilometer von Abdeckungen für die Malerarbeiten geklebt und Akrylfugen gespachtelt und geschliffen. 

Helden und Heldinnen der Woche: Julian Keller, Salome Geissbühler, Esther (WG-Kollegin Salome), Marc Hänni, Claudia Waldvogel, Susanne Soppelsa, Theo Steiner, Nathi Zingg, Thomas Zaugg, Bernard Cormier, Susanna Cormier, Lukas Streit, Philemon Moser, David und Jorim Grebasch, Joel Fischer, Alexander Ruf, Pio und Bene.

25. April 2020

Pio gerät ins Philosophieren

Diese Woche haben wir die Decke und alle Rohre grau gespritzt. Es ist erstaunlich, wie durch die einheitliche Farbgebung Ruhe und Ordnung einkehren. Vorher fiel das Gewirr von Rohren unterschiedlichen Durchmessers und Materials auf. Jetzt wirkt die Decke wie ein Ganzes. Trotzdem transportieren die Lüftungsrohre immer noch Luft und die Heizungsrohre heisses Wasser. Es würde den verschiedenen Rohren nie in den Sinn kommen, dass alle dasselbe tun müssten. Sie haben es nicht nötig Recht zu haben und kein Bedürfnis andere Rohre zu verändern oder ihre Funktionen zu kritisieren. Die Farbe hat Unterschiedliches verbunden und dabei die Individualität gewahrt - ein Bild fürs Zusammeneben!

Individuell verbunden und aktiv auf der Baustelle waren: Julian Keller, Marc Hänni, David und Jorim Grebasch, Claudia Waldvogel, Theo Steiner, Susanne Soppelsa, Fabian Perrollaz , Salome Geissbühler, Esther (WG-Kollegin Salome), Judith Joss, Joël Fischer, Alexander Ruf, Pio und Bene.

18. April 2020

Der Zauber steckt immer im Detail (Heinrich Theodor Fontane)

Von der wahren Tiefsinnigkeit dieser Aussage konnte sich die Schreiberin diese Woche gleich selber überzeugen. Der Schwerpunkt der Arbeiten lag vor allem in Details und Kleinigkeiten. Pio philosophierte: «Es ist wie im wahren Leben. Wenn du den kleinen Dingen zu wenig Beachtung schenkst und da die Sache nicht ernst nimmst, sind die Auswirkungen erstaunlich gross und erfordern viel mehr Aufwand, wenn sie später korrigiert werden müssen.»

Als Bene’s Assistentin war es meine Aufgabe, dem oben auf der Leiter stehenden Handwerker die jeweils richtigen Schrauben, Bohrer, Trassen, Muttern etc. zu reichen. Mein erster spontaner Gedanken, dass es doch ein Klacks sei, diese Trassen für die Verkabelung an die Decke zu montieren, löste sich bereits nach ein paar Minuten in Luft auf, weil genau da wo die Schraube gesetzt werden sollte, Bene auf Eisen im Beton stiess. So lernte ich: Der Zauber steckt immer im Detail und die Lösung erfordert Kreativität und Durchhaltewillen.

Ansonsten ist die Stimmung auf der Baustelle wie Himmel auf Erden.

Diese Woche waren dabei: Christa Bucherer, Caro, Marius und Sophie Bühlmann, Martin Fröhlich, Matthias Baumann, Susanne Soppelsa, Judith Joss, Lisi Rohner, Timon Herrli, Manuel Fröhlich, Samuel Sturzenegger, Stefanie, Markus und Josia Ritter, Thomas Zaugg, Joel Fischer, Nathi Zingg, Alexander Ruf, Pio und Bene.

11. April 2020

Young Power im Baustellen-Fitnessprogramm

Damit in den Büro-, Beratungs- und Kinderräumen gute Luft herrscht hat Bene zusammen mit genialen HelferInnen in körperlicher Schwerarbeit die Lüftungsrohre fertig montiert. Ein grosser Teil der Wände ist bereits verputzt – danke Claudia Waldvogel – deine Fachkenntnisse waren uns ein praktisch sichtbarer Segen!

Das Durchschnittsalter verschob sich diese Woche deutlich nach unten, der jüngste Mitarbeiter, Sämi, ist noch kein Jahr alt. Easy und tatkräftig brachten vier Teens gefühlte Kilometer von Abdeckungsmaterial über Fenster und Übergängen an. Ein Hoch auf Anja, Manuel, Mirco und Jonas! Jetzt freuen wir uns auf freie Ostertage und Erholung vom Baustellen-Fitnessprogramm.

Diese Woche wirkten: Anja und Manuel Fröhlich, Mirco Schaller, Jonas Kostezer, Gabriela, Timo und Sämi Weber, Philemon Moser, Salome Geissbühler und Esthi (WG Kollegin), Stefanie Ritter, Claudia Waldvogel, Roberto Guida, Thomas Zaugg, Theo Steiner, Joël und Tobias Fischer, Nathi Zingg, Alexander Ruf, Pio und Bene.

5. April 2020

Eine runde Sache

Auf der Baustelle lief auch diese Woche alles rund. Wir sind dankbar für alle freiwilligen Mitarbeitenden, die ihre Fähigkeiten, ihre Zeit und ihre Energie mit uns teilen.

Höhepunkt war die Montage der «Laterne», dem Kubus aus Glas, der durch seine Lichtdurchlässigkeit im oberen Bereich dem Raum viel Weite und Leichtigkeit verleiht. Unsere Architekten träumten von Rundungen, von weichen und einladenden Formen in der Raumgestaltung.

Den Umsetzern stellte sich die Frage: Wie macht man eine Sache rund? Bene und Pio fühlten sich vor diesen Aufgaben wie Daniel Düsentrieb, Erfinder unmöglicher Dinge in Entenhausen (Mickey Mouse – für alle, deren Kindheit schon lange zurück liegt). Gut verfügen wir in der Vineyard Bern über Spezialisten. Wer kennt sich besser mit Rundungen aus, als ein Leiter einer Carrosseriewerkstatt? Rolf Trachsel weihte uns in die Geheimnisse des Verspachtelns von Stössen bei den Rundungen ein und teilte grosszügig Fachwissen, Erfahrung, Geheimtipps zur Wahl von Spachtelmasse und deren Anwendung. Wir sind überzeugt: der erste Stock im Käfiggässli wird eine runde Sache! Conny und Roberto Guida überraschten uns am Freitag mit einem reichhaltigen Zvieri. Wir arbeiten ganzheitlich an unseren Rundungen! Merci Guidas!

Diese Woche wirkten mit: Salome Geissbühler, Ruth und Julian Keller, Stefanie Ritter, Mark Hänni, Philemon Moser, Thomas Zaugg, Theo Steiner, Joël Fischer, Nathi Zingg, Röfe Trachsel, Alexander Ruf, Pio und Bene.

27. März 2020

Gulasch und Lüftungen

Es geht vorwärts auf der Baustelle! Die Raumaufteilung wird immer deutlicher. Knifflige Holzarbeiten standen an und genau im goldrichtigen Moment taucht Marc auf, ein Schreiner, der uns mit dem nötigen Fachwissen zur Hand geht. Am Samstag wird die Familie Fröhlich mit der Montage der Lüftung beschäftigt sein. Bene: «Es fägt einfach mit allen! Die Zusammenarbeit mit Laien und Fachkräften klappt bestens und macht Spass. Fehler passieren, aber das ist ok, dann machen wir es halt nochmals und lernen dabei etwas Neues.» Und dann gerät Bene ins Schwärmen über die Mittagessen. Sabine Halbig, unsere Gastroberaterin, kocht zuhause Menus, die dann auf der Baustelle auf einem Gaskocher aufgewärmt werden: Gulasch mit Salat und Nachtisch, reichhaltiger Reis mit Hackfleischbällchen mit Salat und Nachtisch … unsere Bauleute werden verwöhnt! Danke Sabine, das kräftigt müde Muskeln und wärmt die Herzen.

Diese Woche wirkten: Salome Geissbühler und Esthi (WG Kollegin), Marc Hänni, Philemon Moser, Thomas Zaugg, Joël Fischer, Nathi Zingg, Alexander Ruf, die Familie Fröhlich, Pio und Bene.

21. März 2020

Jeden Abend gehe ich zufrieden nach Hause

Pio Soppelsa, Projektleiter Umbau Käfiggässli: 

Es ist einsamer geworden auf unserer Baustelle. Seit alle im Home Office arbeiten, erhalten wir kaum noch Besuch. Die Anzahl der freiwilligen MitarbeiterInnen hat natürlich abgenommen. Bene, Alexander und ich waren Mittwoch und Donnerstag alleine da und bei manchen Arbeiten fehlten die helfenden Hände massiv. Wir sind extrem dankbar für alle Hilfe, die wir bislang erhalten haben. Das macht Freude und motiviert auch uns.

Trotz der erschwerten Bedingungen freue ich mich jeden Morgen auf die Arbeit hier und jeden Abend gehe ich zufrieden nachhause. Mit dem Trockenbau sind wir fast fertig. Bald werden wir mit dem Grundanstrich der Wände beginnen können. 

Selbstverständlich halten wir uns auch auf der Baustelle an die Richtlinien des Bundes. So ist es von Vorteil, dass wir für die verschiedenen Arbeiten viel Platz zur Verfügung haben und das social distancing gut einhalten können. Auch in den Pausen halten wir Abstand. Ungewohnt, aber wichtig. Für die nötigen Hygienemassnahmen ist gesorgt. Wir tragen unseren Teil zur Vermeidung der Verbreitung des Virus bei.

Danke für jede Form der Unterstützung – auch im Gebet. Wenn du nächste Woche mithelfen möchtest, rufe mich an (Mobile: 079 408 89 89) und wir besprechen die aktuelle Situation am Telefon.

Diese Woche waren mit dabei: Salome Geissbühler, Judith Joss, Nathi Zingg, Thomas Zaugg, Matthias Baumann, Joel Fischer und natürlich Bene, Alexander und Pio. Applaus!

14. März 2020

Hereinspaziert!

Diese Woche wurden die Türrahmen gebaut und gesetzt. Im ersten Stock wird die Raumaufteilung zunehmend erkennbar: WC mit den sanitären Anschlüssen, IT-Raum, Garderobe, Telefonzelle, Kinder- und Beratungs- oder Sitzungsräume, das Ganze nimmt Gestalt an. Unsere beiden Projektleiter sind müde und verstaubt, aber gleichzeitig sehr zufrieden mit den baulichen Fortschritten.

Pio erzählt: Ich habe Salome Geissbühler gezeigt, wie man Übergänge verspachtelt. Nach kurzer Zeit fällt mir auf, dass sie diese Arbeit verrichtet, als hätte sie nie etwas anderes getan. Auf meine Frage, warum sie so routiniert spachtelt, antwortet sie: «Du traust es mir zu, darum mache ich es». Möchtest du auch neue Talente in dir entdecken und gefördert werden? Hereinspaziert, du bist mit deinen heutigen Fähigkeiten willkommen und alles Nötige wirst du lernen. Wir trauen es dir zu. Melde dich unbedingt vorher bei Pio Soppelsa (Mobile: 079 408 89 89)., damit er die Einsätze koordinieren kann.

Ein grosses Danke geht diese Woche an: Salome Badertscher, Salome Geissbühler, Caro Bühlmann, Theo Steiner, Fabian Perrollaz, Michael Rohrer, Daniel Dösegger, Thomas Zaugg, Joel Fischer, Rolf Joss – und natürlich wie immer Pio Soppelsa, Bene Müller und Alexander Ruf.

6. März 2020

Ich helfe mit

Brigitta Steiner und Fabian Perrollaz haben heute auf der Baustelle mitgewirkt.

Birgitta, wie geht es dir kurz vor Feierabend?

Ich bin müde, verstaubt und die Muskeln schmerzen von den ungewohnten Anstrengungen und ich freue mich auf ein Vollbad! Momentan ist für mich eine finanzielle Unterstützung für das Projekt nicht möglich. Darum will ich meinen Anteil praktisch schenken. Heute habe ich Ständer für die Raumunterteilung geschnitten, Gipsplatten montiert und Isolationsmaterial eingepasst. Ich hätte nie erwartet, dass ich als ehemalige Bankfachfrau zu solchen Bauarbeiten fähig wäre. Wenn ich in Zukunft im ersten Stock aufs WC gehe, werde ich sagen können: «An diesen Wänden habe ich mitgebaut.»

Fäbu, als Zimmermann hast du andere Voraussetzungen. Wie war dein Tag?

Ich habe ihn mit einem Kaffee begonnen und mich gefreut, dass ich mit meinen Fähigkeiten etwas zum Gelingen des Umbaus beitragen kann. Ich packe gerne mit an, die Arbeit hier bedeutet eine Abwechslung für mich.

Weiter zum Gelingen beigetragen haben diese Woche: Salome Badertscher, Salome Geissbühler, Steffie Wieland, Stefanie und Josia Ritter, Michael Rohrer, Joël Fischer, Theo Steiner

28. Februar 2020

Erhellend

Eine der Herausforderungen der Planung des Umbaus im ersten Stock sind die Lichtverhältnisse. Der Raum hat wohl eine ganze Front Fenster ins Käfiggässli, aber durch die Enge der Gasse und die Unterteilung des Raumes in verschiedene Bereiche stellte sich uns die Frage, wie Licht und ein Gefühl der Offenheit in die Kinderräume transportieren werden kann. Aus diesem Grund haben wir riesige Fenster geplant, die die Helligkeit von der Fensterfront durch den Büroabteil bis in die Kinderräume tragen. Das Farbkonzept – darüber ein anderes Mal mehr – wird die Atmosphäre der Leichtigkeit und Offenheit unterstützen. Angepackt, mitgeholfen und mitgeschwitzt haben diese Woche: Salome Badertscher und Salome Geissbühler, Daniel Dösegger, Fabian Perrollaz, Michael Rohrer, Theo Steiner, Judith Joss, Caroline Bühlmann. Ein Merci an Nathalie Selinger, die uns mit selbstgebackenen Muffins verwöhnt hat.

21. Februar 2020

Jetzt wird in die Hände gespuckt

Die Projektierungsphase ist abgeschlossen. Nun geht es um die Detailplanung und laufende Anpassungen. Nach der Sichtung der Offerten wurde rasch deutlich, dass die Umsetzung viel Eigenleistung erfordert. Im ersten Stock wird in die Hände gespuckt: Zusammen mit gut gelaunten und motivierten Freiwilligen werden die alten WCs abgebrochen, der Linoleumbelag vom Boden entfernt, Leitungen eingepackt, Wandverkleidungen geflickt und Lüftungsrohre montiert. Familie Fröhlich packte mit an, die beiden Salomes Geissbühler und Badetscher und Theo Steiner helfen an allen Ecken und Enden, Daniel Dössegger unterstützt uns regelmässigen mit seinen Fachkenntnissen. Auch du bist willkommen, damit das Obergeschoss Mitte Mai bezugsbereit ist. Rufe unbedingt im Vorfeld Pio Soppelsa an, damit er den Einsatz koordinieren kann (Mobile Pio: 079 408 89 89) Das UG wird im August fertig und das Café werden wir im September eröffnen. Diese zeitliche Verschiebung erlaubt uns, die nötigen Eigenleistungen zu erbringen. Wir schaffen das!

15. Februar 2020

Das Haus muss geleert werden, damit neues kommen kann

Jonas hat alle Elektrotrasses demontiert und Alexander die Decke von Schrauben, Nägeln und Gipsresten gesäubert. Bene hat die Spiegel und WC-Installationen demontiert. Pio organisierte Mulden und Maschinen um nächste Woche Wände abzubrechen und den alten Linoleum Bodenbelag zu entfernen. Die Lüftungsfirma hat bereits alle Brandschutzklappen montiert. Ist das Alte ausgeräumt, kann mit dem Neuen begonnen werden. Wir packen es an!

7. Februar 2020

Wir bringen Gutes nach oben

Was in einer professionellen Küche gekocht werden soll, bestimmt im weitesten Sinne auch die Einrichtung der Küche. Zusammen mit einer Gastroberaterin machten wir uns diese Woche Gedanken über die Ausrichtung des Menuangebots im zukünftigen Lokal. Die Küche im Untergeschoss soll daher möglichst viele Optionen beinhalten und austauschbare Module ermöglichen. Gastronomie ist immer auch ein Experiment. Was schmeckt den Gästen? Flexibilität in der Küche muss geplant sein. Unsere Absicht ist: wir bringen Gutes nach oben! Frisch, überraschend, gesund, regional, einfach gut. Das muss in unserer Küche möglich sein.

31. Januar 2020

Ärmel hochkrempeln und LOS!

Der Staff der Vineyard Bern hat in den letzten zwei Wochen definitiv an Muskelmasse (Muskelkater?) zugelegt. Nach dem Umzug des Dienst am Nächsten DaN von Ostermundigen ins Käfiggässchen stand diesen Donnerstag der Umzug des Büros vom ersten Stock ins erste Untergeschoss an. Vielleicht liegt es daran, dass wir inzwischen wahre Umzugsprofis sind: wir sind unserem Zeitplan im voraus, das Büro nimmt ab Montag im Untergrund seine Tätigkeit wieder auf. Umbauarbeiten geschehen bereits in den Bereichen Licht, Elektrik und Sanitär. Natürlich sind wir für deine Unterstützung dankbar: von Gebet über finanzielle Spenden bis hin zu praktischer Mitarbeit oder vorbeigebrachten Znünis ist alles willkommen. Wir freuen uns, bald erste Meilensteine des Umbaus mit dir zu teilen!


24. Januar 2020

Bewegt: Auszug und Umzug

Wir bleiben in Bewegung. Diese Woche erhielten wir den definitiven Bescheid, dass der Dienst am Nächsten DaN bis Ende Monat einen Teil der Räume in Ostermundigen an den Nachmieter, einen Fitnessklub, übergeben muss. Der Laden, die kleinen Klassenzimmer und die Lagerräume ziehen um ins Zentrum von Bern, ans Käfiggässli. Kurzentschlossen haben wir das Staffmeeting der Mitarbeitenden in einen Umzugsevent umfunktioniert. Alle packen mit an, denn der DaN sind wir alle! Während des Umbaus bleibt der Kleiderladen geschlossen. Wir sind gespannt, welche Pläne Gott mit uns hat, wenn dieser sichtbare und erlebbare Ausdruck der Barmherzigkeit mitten in der Stadt zuhause ist. Auch in der kommenden Woche bleiben wir in Bewegung. Unser Büro im 1. Stock taucht während den Umbauarbeiten ins Untergeschoss ab. Internet und Licht werden installiert, die Büromöbel nehmen mir mit. So werden wir bis zur Fertigstellung des 1. Stocks zur Untergrundbewegung.

15. Januar 2020

bene.mueller@vineyard-bern.ch

Diese Woche machten wir uns im Projektteam gezielt Gedanken über das Lichtkonzept in unseren neuen Räumen am Käfiggässli. Licht zaubert Atmosphäre. Licht beeinflusst unseren Körper, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Menschen, die im Käfiggässli ein und aus gehen, sollen sich wohl fühlen. Vertrauliche Gespräche verlangen ein anderes Lichtkonzept als ein Arbeitsplatz. Wie können wir die Kinderräume mit Licht behaglich und das Kaffee einladend gestalten? Hinzu kommen tausende wichtige Fragen zu technischen Details. Im Moment rauchen die Köpfe, der kreative Prozess und die exakte Planung laufen parallel. Und durch den Rauch sehen wir doch immer wieder ein Licht am Ende des (Umbau-) Tunnels. (lr)